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KOMMT DIE RPV-LUFTWAFFE?

Die Tätigkeit der USA im Bereich der Remotely Piloted Vehicles (unbemannte Flugkörper) intensiviert sich. Die Aeronautical Systems Division der US Air Force hat ihre Anstrengungen auf diesem Sektor durch die Ernennung eines Deputy für RPV-Programme verstärkt, der auf der Wright-Patterson AFB im US-Bundesstaat Ohio stationiert sein soll: Col. Ward W. Hemenway, der Leiter des neuen System Program Office, leitet seit kurzem die gegenwärtig laufenden RPV-Programme, unter denen sich Flugkörper wie Compass Cope mit großer Flughöhe und Flugdauer ebenso befinden wie Miniatur-RPVs, die nur einige wenige hundert Pfund Gewicht aufweisen. Das Flight Dynamic Laboratory der US Air Force, das ebenfalls auf der Wright-Patterson AFB beheimatet ist, hat inzwischen der Missile Systems Division von Rockwell International in Columbus, Ohio, einen Auftrag zur Untersuchung und Entwicklung von taktischen RPVs in Modulbauweise erteilt.

Das RPV-Programm der US Army untersteht dem Eustis Directorate des Army Air Mobility Research and Development Laboratory in Moffett Field, Callfornia, das von Maj. Gen. Frank A. Hinrichs geleitet wird. Das Aviation Syptem Command der Army hat seinerseits der Lockheed Missile & Space Co. in Sunnyvale in California einen $ 7,6 Mio.-Kontrakt für einen RPV-Systerntechnologie-Demonstrator erteilt, in dessen Rahmen 30 Flugkörper einer Spannweite von ca. 3,66 m und eines Gewichts von ca. 55 kg gebaut werden sollen, die mit fünf verschiedenen Sensor-Nutzlasten ausgerüstet werden.


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Last updated 7. July 2000
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